2018

Mal wieder ein Jahr voller Höhen und Tiefen.
Ein Jahr voller Emotionen. Ein Jahr voller neuer Herausforderungen und Erkenntnisse. Ein Jahr, was ich nicht so schnell vergessen werde.

Ich musste lernen, mich selbst zu lieben. Mit meinen Makeln und meinen Fehlern. Es war ein schwerer Prozess, der immer noch nicht abgeschlossen ist. Aber ich bin dem Ziel immer näher.
Zu diesem Zeitpunkt habe ich nicht nur äußerlich wegen meiner schlechten Haut gelitten, sondern viel mehr innerlich. Dort musste erkennen, dass Liebe einen kaputt machen kann. Dass ich zu viel gegeben habe, aber nichts zurück bekommen habe. Alles musste ich mir erkämpfen. Habe versucht, die Beziehung aufrecht zu halten, mit allen Mitteln. Doch am Ende wurde ich immer wieder abgewiesen, doch ich wollte und wollte es nicht wahr haben. Es wäre besser gewesen, es gleich zu beenden. Doch das schwerste war es, es sich selber einzugestehen, wie unglücklich man ist, wie gefangen man sich gefühlt hat, aber eigentlich frei war, aber man sich selber in diesen Käfig gesteckt hat, obwohl man alle Freiheiten hatte, loszulassen.

Am Ende war es die andere Person, die es beendet hat.
In dem Moment wie ein Tritt ins Gesicht, da ich so viel für diese Person getan habe. Ich habe die Welt nicht mehr verstanden. Doch danach habe ich erst gemerkt, wie stark ich bin ohne diese Person, die mich nur runtergezogen hat, eingeschränkt hat, unglücklich gemacht hat.
Nach ein paar Wochen ging es nicht nur meinem Herzen besser, sondern auch meiner Haut, unglaublich. Und ich musste erkennen, dass ich auf meinen Körper, besonders auf mein Herz hören muss, und Menschen gehen lasse, die mir nicht gut tun. Ich habe verstanden, dass dieser Lebensabschnitt eine Lehre war, ich sehe es allerdings nicht als negativ an. Ich habe enorm viel daraus gezogen.

Zudem musste ich auch noch unsere kleine Katze gehen lassen. Wir hatten sie Ende 2017 aus einem Tierheim zu uns geholt. Dort wurde uns nicht gesagt, dass sie nierenkrank ist. Nach ein paar Monaten ging es ihr dann immer schlechter, wir haben alles Mögliche getan, dass sie wieder gesund wird.
Das schlimmste ist, wenn man sieht, wie sich ein Tier quält. Wir haben uns schweren Herzens dann entschlossen, ihr das Leiden abzunehmen. Sie durfte in meiner Hand und bei uns Zuhause ruhig einschlafen. Gerade wenn ich diese Zeilen wieder schreibe, fließen mir ein paar Tränen herunter. Sie hat mir so viel bedeutet, und auch wenn sie nur ein halbes Jahr bei uns war, wird sie immer tief im meinem Herzen verankert sein. Ich vermisse es, wenn ich morgens aufgestanden bin, dass sie zu mir aufs Bett gesprungen ist, und mir beim Schminken zugeschaut hat. Wie sie jedes Mal, wenn man zur Tür reingekommen ist, auf uns zugekommen ist, und einen begrüßt hat. Einfach unvorstellbar, wie schnell man sich ein an kleines Tier gewöhnen kann. Sie hat mir so viel Liebe geschenkt. Danke, kleine Mimi.

In diesem Jahr bin ich besonders viel gereist. Nach Ägypten, mit Nemos und Delfinen geschwommen, am Meer gelesen, Sonne inhaliert. Mein Highlight im Sommer war mein aller erstes Festival, auf dem ich eingeladen worden bin. Das Deichbrand Festival. Ganz alleine nach Cuxhaven gefahren, mit wildfremden Menschen gefeiert, viel Sonne getankt, getrunken, gelacht, wenig geschlafen. Kontra K, SSIO, 257ers live getroffen, Selfies gemacht.

Danach ging es mit einer guten Freundin für ein paar Tage in einen kleinen Bauwagen auf einem Bauernhof in Rotenburg. Nicht weit weg, aber doch so weit weg vom ganzen Alltagstrubel. Einfach mal ein paar Tage abschalten. Anschließend ging es nach Dänemark mit einem ganz besonderen Menschen, welchen ich in diesem Jahr Gott sei Dank näher kennenlernen und lieben lernen durfte. Sonne, Strand, Meer, gutes Essen, abschalten.

Zwischendurch habe ich eine Hindernislauf über 12km vollzogen, eine wirkliche Herausforderung, aber eine Erfahrung, die ich niemals vergessen werde. 12km durch Matsch und eiskaltes Wasser, über Hindernisse.

Im Herbst flog ich in die Türkei, mit meiner Familie. Ich liebe Kinder so sehr, und habe mich deshalb so sehr darauf gefreut. Den ganzen Tag sonnen, lesen, zwischendurch lernen, und die Zeit mit der Familie genießen. Es hat so unglaublich gut getan.

Im Dezember ging es für ein Wochenende nach München. Und Ende des Jahres ging es dann zum zweiten Mal nach Dubai, meine schon fast zweites Zuhause. Ich fühle mich dort so sehr wohl. 7 Tage Sonne, 120km insgesamt gelaufen, haufenweise Burger mit Sweet Potato Fries gegessen, Milchshakes mit Kuchen obendrauf verschlungen, den Sonnenaufgang auf dem höchstens Gebäude der Welt erlebt, an Heiligabend in der wohl schönsten Moschee der Erde gewesen. Nicht an das Morgen, oder an das Gestern gedacht. Sondern einfach den Moment gelebt, und das mit der Liebe meines Lebens. Der Mensch, der mir so viel Kraft gibt, nur mit seiner Anwesenheit, so viel Liebe und Geborgenheit. Bei dem ich wirklich ich sein kann und jede Sekunde genieße. Ich freue mich schon so sehr auf unsere ganzen Abenteuer, die wir noch zusammen erleben dürfen!

Zudem habe ich Ende November meine Abschlussprüfungen in meiner Ausbildung geschrieben und sie sind zu meiner Zufriedenheit ausgefallen. Ich habe viel dafür getan und ich bin sehr stolz auf mich, dass ich es durchgezogen habe. In einer Woche ist meine mündliche Prüfung und dann habe ich es endgültig geschafft. Danach steht erstmal eine kleine Auszeit an.

Mein Jahr 2018 – viel geweint, viel gelacht, viel gelitten, viel gereist, viel Sport gemacht, viel experimentiert, viel verziehen, viel geliebt, viel erlebt.

Was ich mir für 2019 vorgenommen habe? Mehr zu reisen, mehr Bücher zu lesen, mehr Zeit mit meinen Lieblingsmenschen verbringen, viel mehr Gedanken hier veröffentlichen.

Liebste Grüße,

eure Josephina











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